JOHAN SVERDRUP

Während die Produktion der mehr als 12.200 Tonnen Stahlrohre für Europas größte Jacket-Konstruktion im Juli 2016 abgeschlossen wurde, läuft die Fertigung der weiteren 22.200 Tonnen

 

EEW erhielt im Jahr 2015 den Zuschlag für die Produktion von über 12.200 Tonnen Konstruktions- und Aufstiegsrohren für die Förderplattform des Johan Sverdrup Projektes. Neben der Förderplattform umfasst das Projekt drei weitere Plattformen, deren Rohrpakete zum damaligen Zeitpunkt zur Auftragsvergabe standen. Auf Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem norwegischen Konstruktionsunternehmen und EEW-Kunden Kvaerner im ersten Projektabschnitt, gelang es EEW, mit weiteren rund 22.200 Tonnen Stahlrohren an der Errichtung der verbleibenden drei Plattformen zu partizipieren. Das Johan Sverdrup Ölfeld befindet sich vor der norwegischen Westküste und ist eines der größten bisher gefundenen Ölfelder in der Nordsee. Die vom Energiekonzern Statoil entdeckten Ressourcen schätzen Experten auf 1,7 bis 3,0 Mio. Barrel Öl. Damit stellt das Projekt eines der wichtigsten Industrievorhaben Norwegens in den kommenden 50 Jahren dar.  

Während die Produktion der mehr als 12.200 Tonnen Stahlrohre für Europas größte Jacket-Konstruktion, das Fundament der Förderplattform, im Juli 2016 abgeschlossen wurde, läuft die Fertigung der weiteren 22.200 Tonnen Konstruktionsrohre für die Fundamente der Bohr- und der Weiterverarbeitungsplattform sowie für die Topside (Oberkonstruktion) der Wohnplattform derzeit auf Hochtouren. Bis Ende März soll die Auslieferung der Jacket-Komponenten vom Erndtebrücker Werk abgeschlossen sein. Die Herstellung der größeren Beinkonstruktionen mit Durchmessern von bis zu 6 Metern und eine Länge von bis zu 50 Metern erfolgt bis Ende Februar im Rostocker Werk.   

Die Installation der ersten Plattform ist für Sommer 2017 geplant. Die Förderung des ersten Öls wird jedoch voraussichtlich erst in 2019 erfolgen. Schon jetzt überlegt Statoil, eine zweite Phase des Projektes mit einer weiteren Förder- sowie Weiterverarbeitungsplattform zu initialisieren. Eine finale Inves-titionsentscheidung ist allerdings nicht vor dem Jahr 2018 zu erwarten.

Bild © Statoil